Meine persönlichen Top Tipps, Tricks und Empfehlungen für Las Vegas

Meine persönlichen Top Tipps, Tricks und Empfehlungen für Las Vegas

Las Vegas ist eine unglaubliche Stadt und Sie war die erste und letzte Station unserer Rundreise durch den Südwesten der USA. Wir haben viele Tage in Las Vegas verbracht und möchten euch in diesem Artikel einige wertvolle Tipps, Tricks und Empfehlungen für euren Aufenthalt weitergeben. Viel Spaß beim lesen und bei Fragen dürft Ihr gerne einen Kommentar hinterlassen oder den Las Vegas Reisebericht lesen.



Günstig shoppen in Las Vegas

Las Vegas Outlet Center
Las Vegas Outlet Center

Es ist kein Geheimnis, dass die meisten Touristen in den USA günstig shoppen möchten. Ich persönlich habe jedoch das Gefühl, dass die wirklich günstigen Zeiten irgendwie vorbei sind. Vor einigen Jahren konnte man noch richtige Schnäppchen machen, mittlerweile sind einige Artikel in den USA ziemlich teuer. Trotzdem ist es noch möglich, dass man in Las Vegas günstig shoppen kann. Neben den ganzen Casinos mit zahlreichen Geschäften, kann ich euch die Outlet Center in Las Vegas empfehlen.

Sightseeing für ein paar Dollar – Der öffentliche Bus

RTC Ticketautomat
RTC Ticketautomat

Las Vegas ist eine ziemlich große Stadt, was eigentlich nicht schlimm ist. Jedoch befindet sich diese Stadt mitten in der Wüste von Nevada und es ist warm, sehr warm. Wir haben sehr schnell gemerkt, dass man als Fußgänger keinen Spaß hat und besonders mittags die Sonne gnadenlos ist. Es gibt jedoch einen Tipp, wie man Las Vegas sehr günstig erkunden kann und zwar mit den öffentlichen Bussen in Las Vegas. Das System ist sehr einfach – Es gibt ein Ticket und dieses hat eine gewisse Gültigkeit, wie z.B. 1 Stunde oder einen Tag. Mit dem Bus kommt man wirklich überall hin und besonders genial sind die Busse für den Strip, da fast jedes Hotel angefahren wird. Einige fahren sogar bis zum Las Vegas Schild und Flughafen.

Verstecke Kosten – Die Resort Fee in Las Vegas

Bellagio Las Vegas
Bellagio Las Vegas

Immer wieder stoße ich auf Las Vegas Schnäppchen, besonders in den Prospekten von Discountern. Was am Anfang als Schnäppchen aussieht, kann sehr schnell zu einem teuren Spaß werden. Oft wird bei den Flügen gespart und man muss teilweise einige Stunden am Flughafen warten, bis es weitergeht. Eine besonder nerviger und bei Touristen fast unbekannter Kostenpunkt ist die Resort Fee, welche schnell das Urlaubsbudget sprengen kann. Viele Hotels in Las Vegas erheben eine Resort Fee, welche man bei der Ankunft bezahlen muss und eine Art Tourismusgebühr ist, welche pro Hotelzimmer und Tag fällig wird. Man sollte diesen Kostenpunkt auf keinen Fall unterschätzen, da schnell mal 40 Dollar oder mehr pro Tag gezahlt werden müssen und zwar zusätzlich. Diese „Masche“ ist mittlerweile so beliebt in Las Vegas, dass es kaum noch Hotels gibt, welche keine Resort Fee erheben. Meine Empfehlung lautet daher, vor der Buchung auf der Internetseite noch die Resort Fee vom Hotel überprüfen, erst dann weiß man, ob man wirklich ein Schnäppchen bucht oder der Urlaub sich zu einer Kostenfalle entwickeln wird.

Der falsche Stadtteil- Welcome to Downtown Las Vegas

Downtown in Las Vegas
Downtown in Las Vegas

Nach vielen Stunden im Flieger landet man endlich in Las Vegas und freut sich auf die Stadt. Mit dem Taxi fährt man am Las Vegas Schild vorbei, an den Hotels am Strip und plötzlich werden die Hotels kleiner, man fährt an einem Supermarkt vorbei und an einer Tankstelle. Schnell denkt man sich, dass hier doch irgendwas nicht stimmen kann und spätestens, wenn man das „Downtown Las Veas Schild“ sieht weiß man, dass man ein Hotel abseits vom Strip gebucht hat und daher sehr wahrscheinlich an der Fremont Street Experience. Downtown ist das alte Las Vegas und hier stehen die alten und kleinen Hotels, welche teilweise vor 100 Jahren gebaut wurde. Die Fremont Street Experience ist besonders bei amerikanischen Jugendlichen sehr beliebt, welche hier täglich bis in die späte Nacht feiern.

Kostenfalle Mietwagen und Zubehör

Mietwagen USA
Mietwagen USA

Mit einem Mietwagen durch die USA zu fahren macht Spaß, so richtig Spaß. Benzin ist, im Vergleich zu Deutschland, recht günstig und die Autos sind riesig. Wenn man die Sehenswürdigkeiten rund um Las Vegas erkunden möchte, dann geht eigentlich nichts ohne Mietwagen. Einen Mietwagen in den USA zu buchen, ist jedoch ein kleines Abenteuer. Die meisten Vermieter haben Ihren Sitz am Flughafen Las Vegas und ich war schockiert, wie sehr hier betrogen wird.

Beispiel – Mietwagen und eine Vorauszahlung

Wir haben unseren Mietwagen bereits in Deutschland gebucht und die komplette Summe fast komplett im voraus bezahlt. Eigentlich hätten wir den Mietwagen nur noch abholen müssen und den Rest bezahlen. Am Flughafen angekommen haben wir erst einmal einen Beleg bekommen, mit sehr vielen Zahlen. Da standen dann auf einmal 500 Dollar, dann ein Preisnachlass von 480 Dollar, auf die 20 Dollar dann eine Steuer, dann noch einmal zusätzlich 700 Dollar usw. usw.. Ich habe den Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass etwas nicht stimmen kann und ohne das ich etwas zusätzlich gesagt habe, wusste er gleich bescheid. Der Zettel landete im Mülleimer und ich habe einen korrekten Beleg bekommen. Hier wird, eventuell, darauf spekuliert, dass die Touristen direkt nach der Landung, völlig übermüdet, den Mietwagen abholen und eventuell „leicht abgezockt“ werden können.

Beispiel – Navigationssystem mieten

Ein weiteres Beispiel ist die Miete von einem Navigationssystem. Man wollte für knapp 2 Wochen mehr als 300 Dollar von uns. Es wurde damit argumentiert, dass die USA riesig ist und daher ein gutes Navigationssystem wichtig sei, damit man nicht in der Wüste strandet und auch alles findet. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Navigationssysteme so teuer sind. Also ab in den Walmart und sehe da, ein Navigationssystem für die USA, Kanada und Mexiko für knapp 95,- Dollar bekommen.

Beispiel – Autoversicherung

Die USA sind ja nicht gerade  bekannt für den umfangreichen Versicherungsschutz und dies kann zu einer großen Kostenfalle im Urlaub werden. Die meisten Mietwagen werden mit einem minimalen Versicherungsschutz vermietet und dieser sieht in der Regel wie folgt aus – Bei einem Unfall ist nur der Mietwagen versichert, aber nicht die Insassen, andere Fahrzeuge oder die Insassen von einem anderen Fahrzeug. Damit es keinen Ärger gibt, sieht eine gute Versicherung min. wie folgt aus:

  • Vollkasko beim Mietwagen
  • Versicherungsschutz aller beteiligten Personen im Schadensfall
  • Kostenübernahme für alle im Unfall beteiligten Fahrzeuge
  • Kostenübernahme von einem Anwalt

Ich empfehle hier die Buchung vom Mietwagen aus Deutschland und besprecht genau den Versicherungsschutz, damit Ihr in den USA keine Probleme bekommt.

Die Entfernungen in den USA nicht unterschätzen

Wüste in Nevada
Wüste in Nevada

Die USA sind ein riesiges Land und ich unterschätze immer noch die Entfernungen bei Rundreisen. Alleine der Bundesstaat Nevada hat fast die gleiche Größe wie Polen oder Italien. Zudem ist Nevada Wüste, die Straßen teilweise über hunderte Kilometer gerade und leer, daher wird es schnell langweilig und es ist heiß. Wir hatten teilweise Temperaturen von bis zu 50 Grad. Wir haben viele Strecken spontan in den USA geplant über Google Maps. Man sollte unbedingt darauf achten, ob die Entfernungen in Kilometern oder Meilen angezeigt werden. Im Auto sollte immer genug Wasser sein und die Autos in den USA schlucken ziemlich viel Benzin, daher immer auf einen vollen Tank achten.

Die Krankenversicherung

Feuerwehr in den USA
Feuerwehr in den USA

Es ist wohl der wichtigste Tipp, Ratschlag und Empfehlung von allen – Ihr braucht für die USA eine Auslandskrankenversicherung! Ich bin schockiert, wie blind und ahnungslos einige in die USA fliegen ohne zu wissen, dass man als Besucher im Notfall eventuell gar nicht behandelt wird. Um einmal ein Beispiel zu zeigen, wie teuer es werden kann. Vor einigen Jahren hat focus.de über die Sportlerin Sarah Burke berichtet. Die Sportlerin aus Kanada musste in den USA ins Krankenhaus, wegen einem Unfall in einer Halfpipe, an dem Sie später auch verstorben ist.  Sie wurde wenige Tage im Krankenhaus behandelt und dieses verlangt von den Eltern nun den unglaublichen Betrag von ca. 550.000 Dollar. Ähnliches ist dem Vater von einem Freund von mir passiert. In Miami wollte er ins Auto steigen und hat sich dabei einen Hexenschuss zugezogen, es ging nichts mehr. Eigentlich wollte seine Frau Ihn fahren, jedoch saß er auf dem Fahrersitz und konnte sich nicht mehr bewegen. Es blieb nur noch der Notarzt für eine Betäubung, der Unfallwagen für den Transport und ein paar Tage im Krankenhaus. Am Ende hatte er eine Rechnung von über 65.000 Dollar erhalten. Die Rechnung wurde in diesem Fall sogar von einer Ärztin übergeben, die von einer Sicherheitskraft begleitet wurde. Viele wissen nämlich nicht, dass man die Kosten in der Regel erst einmal selber übernehmen muss und diese dann später erstattet werden.

Wichtige Empfehlung

Sprecht mit eurer Krankenversicherung und klärt genau, welche Kosten übernommen werden. Wichtig ist, das ärztliche Behandlungen, Krankenhaus, eventueller Rücktransport oder ein längerer Aufenthalt übernommen werden. Ich zahle für meine Auslandskrankenversicherung z.B. nur ca. 6,5 EUR pro Jahr.

Las Vegas bei Nacht erleben

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Las Vegas ist eine Stadt, welche erst abends seine volle Schönheit zeigt. Ich finde, dass jeder einmal Las Vegas bei Nacht erleben muss, wenn die Hotels Ihre Lichter einschalten und den kompletten Strip beleuchten. Ich persönlich bin ein absoluter Nachtmensch und mag es besonders auf Reisen Städte abends zu entdecken. Die Menschen sind entspannter, sitzen im Café und man lernt Menschen und Stadt auf eine ganz eigene Art und Weise kennen.

Las Vegas tagsüber

Stratosphere Tower - Las Vegas
Stratosphere Tower – Las Vegas

Besonders in den ersten Tagen hatten wir tagsüber in Las Vegas etwas Langeweile und uns gefragt, was man tagsüber in Las Vegas machen kann. Nach etwas hin und her haben wir einige tolle Ausflüge unternommen und gemerkt, dass man tagsüber Las Vegas verlassen kann um einen Nationpark zu besuchen und abends das Nachtleben genießen kann. Wer ein Auto anmietet, der kann z.B. zum Hoover Dam fahren oder dem Valley of Fire State Park, welchen ich persönlich besonders schön fand.

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